Home Information zur Psychotherapie Termine Kontakt Links Impressum Home Information zur Psychotherapie Termine Kontakt Links Impressum Häufige Fragen 1.  Was ist Psychotherapie? 2.  Brauche ich eine Psychotherapie? 3.  Wann ist eine Therapie hilfreich? 4.  Wie wirkt Psychotherapie? 5.  Was geschieht im Erstgespräch? 6.  Wann und wie oft finden die Therapiesitzungen statt? 7.  Wie lange dauert eine Therapiesitzung? 8.  Gibt es auch Abendtermine für Berufstätige? 9.  Was genau passiert in den Therapiesitzungen? 10. Die Schweigepflicht 11. Findet die Therapie immer in einer Gruppe statt? 12. Muss ich Medikamente nehmen? 13. Wie wirke ich an der Behandlung mit? 14. Kann Psychotherapie mein Befinden verschlechtern? 15. Welche Rolle spielen körperliche Erkrankungen im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung? 16. Brauche ich eine Überweisung von meinem Hausarzt? 17. Zahlt die Krankenkasse meine Psychotherapie? 18. Kann ich auch Psychotherapie für mein Kind bekommen? 19. Bin ich alt genug, um eine Psychotherapie zu bekommen? 20. Wie unterscheiden sich Psychotherapeut, Psychiater, Psychologe, Heilpraktiker für Psychotherapie,           psychologischer Berater, Coach? 1. Was ist Psychotherapie Im Leben jedes Menschen gibt es Krisenzeiten. Häufig zeigen Krisen eine notwendige Weiterentwicklung des Betroffenen an. Trotzdem sind Krisen oft sehr schwer zu ertragen und gehen mit Gefühlen von körperlichem und seelischem „Kranksein“ einher. Meist kombiniert mit Ängsten, unerträglichen Spannungen, innerer Unruhe oder Leere, mangelndem Selbstvertrauen und Unsicherheit, depressiven Verstimmungen, Aggressionen, Zwängen, Suchtverhalten, Identitätsverlust, Orientierungslosigkeit, Trauer, oder dem Gefühl, den Alltagsanforderungen nicht mehr gewachsen zu sein. Im Dialog mit der Therapeutin/dem Therapeuten gilt es, Wege aus der Krise heraus zu finden. Psychotherapie ist letztlich die Arbeit an sich selbst um zurück zu finden in die eigene Kraft und innere Mitte. Dies geschieht über die Veränderung des Denkens (Wahrnehmungen, Bewertungen), des Verhaltens, der Gefühle, der sozialen Beziehungen. Es ist ein neuer Weg wieder seelisch und körperlich in Einklang zu kommen. Sie erleben während der Therapie, welche Stärken und welches Potential noch in Ihnen schlummert und freigesetzt werden will. 2. Brauche ich eine Psychotherapie? Immer dann, wenn die Bewältigung eines Problems oder einer Krise nicht mehr alleine oder mit den gewohnten Bezugspersonen möglich scheint, ist es ratsam sich Unterstützung im Rahmen einer Psychotherapie zu suchen. Wenn Sie unter seelischen Problemen leiden, und diese trotz aller ihrer Bemühungen nicht bewältigen können, sollten Sie sich nicht scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Für einige Zeit professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen bedeutet, das eigene Leben wieder zu ordnen und neue Möglichkeiten zu finden. Sie lernen, sich aus einengenden und sich wiederholenden Kreisläufen zu befreien, alte Muster abzulegen und neue Wege zu gehen. In einem Erstgespräch klären wir gemeinsam, ob eine Psychotherapie eine adäquate Hilfe für sie sein kann. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihnen eine Psychotherapie weiterhelfen könnte, wenden Sie sich gerne an mich. Zudem finden Sie im Folgenden eine Übersicht, die Überlegungen zu diesem Thema anregen kann. Mir fällt es schwer, meine täglichen Aufgaben zu verrichten Ich bin schon morgens kraftlos und erschöpft Ich habe das Gefühl den Tag nicht zu bewältigen Früher war ich immer für alle anderen da, heute bin ich überfordert Ich mache mir ständig Sorgen und habe Angst Irgendwie fühle ich mich anders als sonst Ich bin immer öfter krankgeschrieben Ich bin oft grundlos traurig, gereizt oder wütend Ich schlafe schlecht Mir ist alles egal, ich habe zu nichts mehr Lust Ich habe körperliche Beschwerden ohne ärztliche Befunde Gespräche mit Freunden und Partner helfen nicht Ich ziehe mich immer mehr von anderen Menschen zurück Ich bin oft allein Ich will einfach nicht mehr, denke daran Schluss zu machen Viele dieser Beschwerden und Symptome können auf dahinterliegende seelische Belastungen oder Störungen hinweisen. Eine Abklärung ist immer dann sinnvoll, wenn es zu einem länger anhaltenden Gefühl der inneren Leere kommt, wenn unerklärliche Angstzustände ohne entsprechenden Anlass auftreten oder wenn Sie von Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen geplagt werden. Weitere Warnsymptome sind, wenn es in Beziehungen zu Partner, Eltern oder Freunden zu immer gleichen Abläufen kommt und Sie das Gefühl haben, einem inneren Muster zu erliegen und darunter leiden. Häufige Trennungen weisen auf einen unbewussten Konflikt hin, der sich jeweils in der neuen Beziehungen wiederholt, solange bis das zugrunde liegende Muster gelöst ist. Ein großer Bereich sind die körperlichen Symptome, für die eine hausärztliche oder fachärztliche Untersuchung keine ausreichende organische Begründung liefert. Bei diesen Beschwerden liegt die eigentliche Ursache im seelischen Bereich, es handelt sich dann um psychosomatische Störungen. Häufig fallen Schmerzsyndrome, Hauterkrankungen (Neurodermitis), Störungen im Magen-Darm-Bereich oder Herzerkrankungen darunter. An einem Beispiel möchte ich verdeutlichen wie psychosomatische Beschwerden zustande kommen: Ich ärgere mich über die Bemerkung eines Vorgesetzten und würde gerne eine entsprechende Erwiderung loswerden. Da ich aber mit unangenehmen Konsequenzen rechnen muss, „schlucke ich meinen Ärger runter“. Damit ist er aber nicht weg, sondern sozusagen im Magen gelandet. Der tut was er immer tut, wenn etwas hinein kommt, er versucht es zu verdauen und schüttet Magensäure aus. Er wird „sauer“ - so wie ich mich fühle. Wenn der Magen jetzt nicht ausreichend mit Nahrung gefüllt ist, fängt er an sich selber zu verdauen. Es gibt eine Reizung an der Magenwand, die schließlich, wenn ich häufig meinen Ärger runterschlucken muss, sogar zu einer Magenschleimhautentzündung werden kann. Eine psychotherapeutische Abklärung ist grundsätzlich inner dann sinnvoll, wenn man längere Zeit einer erheblichen Stresssituation oder Belastung ausgesetzt ist, weil diese akuten Belastungen häufig der Auslöser für eine psychische Erkrankung sind. Die folgende Aufzählung gibt einen Überblick über mögliche Behandlungsanliegen: Akute Lebenskrisen, z.B. Trennung oder Tod von nahestehenden Personen, Unfälle, Naturkatastrophen oder Gewalterlebnisse Angst, Panikattacken, Herzängste, Todesängste, Phobien (z. B. vor Höhen), Soziale Ängste (Kontaktängste), Erkrankungsängste, Prüfungsangst, generalisierte Angst Ehe- bzw. Partnerschaftsprobleme, Konflikte, sexuelle Störungen, Trennungen Depressionen, z.B. Gefühl von innerer Leere, Schuldgefühle, Rückzug, Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Selbstmordgedanken. Überforderungsreaktionen privat wie beruflich, z.B. Stress, Schlafstörungen, Burn-Out- Syndrom, Mobbing. Erhöhte Erschöpfbarkeit, z.B. Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisstörungen Störungen des Selbstwertes, z.B. Selbstunsicherheit, Versagensängste Essstörungen, z.B. Bulimie, Magersucht, Esssucht Abhängigkeitserkrankungen, Alkoholmißbrauch, Zigarettenkonsum, Medikamentenabhängigkeit (nach körperlichem Entzug), Spielsucht Zwangs-Erkrankungen, z.B. Wasch- und Putzzwänge, Kontrollzwänge, Zwangsimpulse und -gedanken Störungen mit körperlicher Beteiligung, z.B. Tinnitus, Herzbeschwerden, Magen- und Darmbeschwerden, Schwindel, körperliche Beschwerden ohne ärztlichen Befund Chronische Schmerzen, Migräne, Spannungskopfschmerz, Rückenschmerzen, Fibromyalgie Psychosen, z.B. Schizophrenien, Manisch-Depressive Erkrankungen (nach Akutphasen) u.v.m. (Quelle: Rosemarie Piontek: Wegbegleiter Psychotherapie. Psychiatrie-Verlag, Bonn, 2002.) 3. Wann ist eine Therapie hilfreich? Um sich in eine psychotherapeutische Behandlung zu begeben müssen Sie nicht unbedingt krank oder in einer ernsthaften Lebenskrise sein, Viele Menschen suchen einfach nach Hintergründen des eigenen Denkens, Fühlens und Handelns, auch ohne dass akute Beschwerden vorliegen. „Warum bin ich so, wie ich bin?“. „Wie kann ich mich weiter entwickeln und z. B. selbstsicherer, gelassener, beziehungsfähiger … etc. zu werden. Eine Psychotherapie kann bei den unterschiedlichsten Lebensproblemen angewandt werden. Diese Probleme können ganz verschiedene Ursachen haben: körperliche oder psychische Beeinträchtigungen; Probleme im privaten oder beruflichen Bereich; oder auch durch eine Krankheit ausgelöst. Vielleicht haben Sie selbst schon einmal festgestellt, dass in bestimmten Fällen auch noch so häufige Arztbesuche nicht helfen. Es tritt einfach keine Besserung der Beschwerden ein. In den meisten Fällen handelt es sich dann um Beschwerden oder Erkrankungen mit psychischen Ursachen. Der Erfolg einer Therapie hängt unmittelbar von Ihrer Offenheit und Ihrer Bereitschaft ab, sich auf eine Psychotherapie und die damit einhergehenden Veränderungsprozesse, einzulassen. Es ist ein sehr persönliches Geschehen, daher ist ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und mir von außerordentlicher Bedeutung. Während der Therapie ist es wichtig, dass die Strategien zur Problemlösung, die wir während der Therapie entwickeln werden, von Ihnen aktiv angewandt und ausprobiert werden. Die Verantwortung für Ihre Entwicklung tragen Sie zu jeder Zeit selbst, meine Aufgabe ist, Ihnen begleitend und unterstützend zur Seite zu stehen. 4. Wie wirkt Psychotherapie? Aus wissenschaftlicher Sicht (nach K. Grawe, 1998) geht man heute davon aus, dass verschiedene Faktoren wesentlich zum Gelingen einer Psychotherapie beitragen: Ressourcenaktivierung: Sie lernen ihre Stärken, Fähigkeiten und Motivationen kennen, stärken Ihr Selbstwertgefühl und lernen tragfähige zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen Problemaktualisierung: Das, was verändert werden soll, muss zuerst aktiviert werden, d.h. vom Ihnen real erlebt werden. (z.B. Expositionsübung, ein Problem im therapeutischen Gespräch richtig zu „durchleben“) Die zweite Möglichkeit ist die Lösungsorientierung, wo die Frage: „Was soll in Zukunft anders sein?“ – oder: „Wie sieht Ihr Leben aus, wenn das Problem gelöst ist?“ im Vordergrund des Veränderungsprozesses steht. Aktive Hilfe zur Problembewältigung: Hier geht es darum, mit Hilfe geeigneter Maßnahmen (Systemaufstellung, Selbstsicherheitstraining,  Entspannungsverfahren Problemlösungstraining, u.a.m.) aktiv mit einem bestimmten Problem besser fertig zu werden. Sie machen durch die Anwendung Ihrer neuen Bewältigungsstrategien die reale Erfahrung, besser mit der betreffenden Situation zurechtzukommen. Klärung von Problemen: Gemeinsam arbeiten wir daran, damit Sie verstehen welche Bedeutung ihre Erlebnisse iin Ihren Leben haben. Sie werden mehr Einsicht in Ihre unbewussten Ziele und Werte bekommen und ein größeres Verständnis für Ihr Verhalten und Erleben entwickeln. Grawe, K. (2004). Neuropsychotherapie. Göttingen: Hogrefe Verlag. 5. Was geschieht im Erstgespräch? Im Erstgespräch schildern Sie Ihre Beschwerden und Probleme möglichst genau. Ähnlich wie beim Arzt findet auch vor einer psychotherapeutischen Behandlung eine ausführliche Diagnostik statt. Dazu brauche ich neben Ihrer Symptomschilderung zusätzlich aktuelle ärztliche Befunde, die Sie zum nächsten Termin mitbringen sollten. Manchen Menschen fällt es sehr schwer offen über Persönliches zu sprechen, das ist ganz normal und legt sich im Laufe des Gespräches. Um Ihnen die Aufregung vor dieser für Sie eventuell stressigen Situation zu nehmen, empfehle ich, alles wichtige auf einem Zettel zu notieren und in der Stunde vorstellen. Bleiben Sie irgendwo "hängen", ist das vollkommen in "Ordnung". Nicht alles muss ich "sofort" wissen, vieles ergibt sich erst im Laufe der Therapie. Das "Springen" von Thema zu Thema, weil man so viele Themen hat, ist völlig normal. Das für Sie wichtige Thema filtern wir gemeinsam heraus. Dann besprechen wir welche Behandlungsform für Sie die richtige ist. Stellen Sie alle Fragen die für sie wichtig sind und sprechen Sie auch über eventuelle Zweifel oder Ängste. Sie sollen sich von mir angenommen fühlen und Vertrauen aufbauen können. Dann ist es viel leichter möglich, Ihre Probleme noch genauer zu verstehen und einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen. Im Erstgespräch klären wir auch Ihre Erwartungen und Ziele. wir sprechen über das Therapieverfahren, über die Wirkung und eventuellen Nebenwirkungen der Therapie. Das Erstgespräch soll auch dazu dienen für beide Seiten zu klären, ob wir weiter zusammen arbeiten wollen. 6. Wann und wie oft finden die Therapiesitzungen statt? Die Dauer einer psychotherapeutischen Behandlung kann sehr unterschiedlich sein. Möglicherweise benötigen Sie nur wenige Behandlungsstunden, je nach Beschwerdebild kann aber auch eine Behandlung über längere Zeit, einmal oder mehrmals wöchentlich, in Betracht kommen. Das ist in der Regel von der Schwere der psychischen Probleme und auch davon abhängig, wie gut es Ihnen gelingt, die in der Therapie erarbeiteten Veränderungsmöglichkeiten in Ihrem Leben umzusetzen. Im Rahmen einer Gesprächstherapie finden die Sitzungen in der Regel wöchentlich oder zweiwöchentlich statt. In besonders belastenden Situationen oder im Rahmen einer Krisenintervention können auch für kurze Zeit mehrer Sitzungen pro Woche stattfinden. Bei Familien- oder Systemaufstellungen stellen wir gemeinsam Ihr Anliegen auf. Dann braucht es etwas Zeit, damit die Aufstellung wirken kann und integriert wird. Nach einer gewissen Zeit spüren Sie ganz von selbst, dass sich der nächste Schritt zeigen will und eine neue Aufstellung Ihnen weiterhilft, dann vereinbaren wir einen neuen Termin. Das bedeutet, hier gibt es keinen festen vorgegebenen Rhythmus, Sie bestimmen in Ihrem Tempo wann und wie es mit ihrer Entwicklung weitergeht 7. Wie lange dauert eine Therapiesitzung? Eine Therapiesitzung dauert 60 Minuten. Eine Familien- oder Systemaufstellung in der Einzelsitzung dauert in der Regel 90-120 Minuten. Besonders nach einer Aufstellung sollten Sie sich noch etwas Zeit lassen, bevor Sie wieder ins Auto steigen. 8. Gibt es auch Abendtermine für Berufstätige? Da besonders für Berufstätige, im Rahmen der üblichen Praxisöffnungszeiten, oft Terminprobleme bestehen, biete ich hier gerne Abendtermine an. Der letzte Termin beginnt um 21:00 Uhr. Sprechen Sie mich gerne auf Abendtermine an. 9. Was genau passiert in den Therapiesitzungen? Die Grundlage einer jeden psychotherapeutischen Behandlung ist das therapeutische Gespräch daran anschließend stellen wir gemeinsam Ihr Anliegen im Rahmen einer Familien- oder Systemaufstellung auf. Ergänzend dazu können in manchen Therapie-Sitzungen auch Trancereisen, Entspannungsübungen und andere therapeutische Übungen wie z.B. Rollenspiele durchgeführt werden. 10. Die Schweigepflicht Grundsätzlich unterliege ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie der Schweigepflicht. Für unsere gemeinsame Arbeit ist, wie in jeder psychotherapeutischen Beziehung, Vertrauen eine wesentliche Voraussetzung. Die Verschwiegenheit des Therapeuten gilt als eine grundlegende Bedingung zur Schaffung und Erhaltung dieses Vertrauens. Nur mit Ihrer schriftlichen Zustimmung darf ich Informationen aus der Therapie an Dritte weiter geben. Die Schweigepflicht bezieht sich auch auf Ihre Familienangehörigen und den Arbeitgeber. In machen Fällen ist es sinnvoll, mich von der Schweigepflicht gegenüber bestimmten Personen zu entbinden, damit ich z. B. mit einem mitbehandelnden Arzt oder vorbehandelndem Psychotherapeuten über Ihren Fall sprechen kann oder, um Angehörige, Partner oder andere Personen zu einzelnen Therapie-Sitzungen mit einladen zu können. Da ich ausschließlich privat abrechne, erfährt weder Ihre Krankenkasse noch ein Rentenversicherungsträger von der laufenden Psychotherapie. 11. Findet die Therapie immer in einer Gruppe statt? Wenn Sie an einer Familien- oder Systemaufstellung interessiert sind gibt es zwei Möglichkeiten: Aufstellung in der Gruppe als Gruppensitzung mit Stellvertretern, die ebenso wie Sie, eigene Anliegen klären möchten Einzelsitzung mit Einzelaufstellung wo sie selbst oder ich die einzelnen Positionen durchlaufen Die Klärungsorientierte Therapie sowie die lösungsorientierte Kurzzeittherapie findet grundsätzlich im Einzelgespräch statt. 12. Muss ich Medikamente nehmen? Grundsätzlich ist es für eine Psychotherapie nicht notwendig, Medikamente einzunehmen. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie darf ich grundsätzlich keine Medikamente verschreiben.  In einigen Fällen ist es weder sinnvoll oder sogar kontraindiziert, Medikamente zu nehmen. In anderen Fällen ist hingegen kann neben der Psychotherapie der Einsatz von Medikamenten ratsam und sinnvoll. Bei einer solchen Kombinationstherapie kooperiere ich eng mit Psychiatern und Allgemeinmedizinern. 13. Wie wirke ich an der Behandlung mit? Familien- und Systemaufstellungen zeigen ein inneres Bild ihrer Familie oder Ihres Problems. Im Rahmen der Aufstellungsarbeit finden wir ein Lösungsbild, dieses hilft Ihnen im täglichen Leben, wenn Sie es sich immer wieder bewusst machen, Veränderungen umzusetzen. Anders als bei der Verhaltenstherapie geht es nicht darum neu erlernte Verhaltensweisen aktiv zu üben, die inneren Bilder verwirklichen sich einfach durch ihr vorhanden sein. Wichtig ist, sich darüber klar zu werden, dass die Verantwortung und die Entscheidung, das neue Bild in ihr Leben zu integrieren ausschließlich bei Ihnen liegt. Sie entscheiden ob sie die Veränderung wollen, oder ob Sie beim „Alten“ bleiben. Manche Lösungen sind schwer umzusetzen und brauchen daher etwas Zeit. Psychotherapie kann nur dann gelingen, wenn Sie aktiv mitwirken und Verantwortung in der Therapie wie auch im sonstigen Leben übernehmen. Dabei ist es meine Aufgabe, Sie als Ihre Begleiterin auf Ihrem Entwicklungsweg unterstützend zu begleiten - die eigentliche "Arbeit" kann und werde ich Ihnen nicht abnehmen. Der "Heilungsvorgang" selbst (Ihre „Entwicklung“) findet nicht nur in der Behandlung selbst statt, sondern vor allem in den Zeiträumen zwischen unseren Begegnungen. Nutzen Sie jede Gelegenheit, neue Einsichten und Erfahrungen im Alltag umzusetzen bzw. zu erproben. Besonders aus der Lösungsorientierten Therapie oder der klärungsorientierten Therapie ergeben sich oft neue Aspekte und ein tieferes Verständnis für sich selbst. Hilfreich ist es oft sich zusätzlich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen oder sich persönlich Weiterzubilden zu den eigenen Themen. Sie werden zunehmend Experte für ihr Thema, von besonderem Erfolg können wir dann sprechen, wenn Sie sozusagen Ihr eigener Psychotherapeut geworden sind und somit dauerhaft auf Unterstützung von außen verzichten können. 14. Kann Psychotherapie mein Befinden verschlechtern? Wie jedes wirksame Behandlungsverfahren kann auch Psychotherapie Nebenwirkungen haben. Die Auseinandersetzung mit Ihrem seelischen Leid und Ihren Problemen kann dazu führen, dass sich Ihr Befinden vorübergehend verschlechtert oder dass sich Ihre Beziehungen zu anderen Menschen verändern. In der Partnerschaft, im Berufsleben oder in Eltern-Kind-Beziehungen können vorübergehend neue Probleme auftreten. Bitte berücksichtigen Sie dies vor Ihrer Entscheidung, eine Psychotherapie zu beginnen. Schwierige Phasen sind im Verlauf der Therapie völlig normal und zeigen beginnende Veränderungsprozesse an. Selbstverständlich darf Psychotherapie auch angenehm sein Spaß machen! Lachen und Humor sind seit jeher bewährte Selbstheilungskräfte. 15. Welche Rolle spielen körperliche Erkrankungen im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung? Als Heilpraktikerin für Psychotherapie bin ich verpflichtet, mich davon zu überzeugen, dass Ihre seelischen Beschwerden nicht überwiegend auf körperlichen Ursachen beruhen. Die dazu erforderlichen Untersuchungen führt Ihr behandelnder Hausarzt oder Facharzt durch. Ich bitte Sie daher, mir ein entsprechendes Attest von Ihrem Hausarzt bzw. anderen Sie momentan oder früher behandelnden Fachärzten mitzubringen. Auch über eine bereits früher durchgeführte Psychotherapie bitte ich Sie, mich zu informieren. Mit Hilfe eines vorbereiteten Formulars können Sie andere Therapeuten mir gegenüber von der Schweigepflicht entbinden. 16. Brauche ich eine Überweisung von meinem Hausarzt? Nein, Sie können jederzeit zu mir in die Behandlung kommen, es fällt auch keine Praxisgebühr an. 17. Zahlt die Krankenkasse meine Psychotherapie? Nein, meine Dienstleistung richtet sich ausschließlich an Privatzahler. Die private Behandlung hat den Vorteil, dass Sie weder eine Überweisung vom Hausarzt oder Facharzt benötigen, die Wartezeiten kurz sind und die Diagnose nicht öffentlich wird. Eine kassenfinanzierte Therapie kann unter Umständen bedeuten, dass Sie beim Wechsel der Versicherung, z.B. in eine private Krankenversicherung, eine Berufsunfähigkeitsversicherung o.ä. oder beim Eintritt in den Staatsdienst Probleme bekommen, es schlimmstenfalls sogar unmöglich machen. 18. Kann ich auch Psychotherapie für mein Kind bekommen? Für Kinder und Jugendliche gibt es spezielle Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten. Sollte Ihr Kind Therapie benötigen, wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Stellen. Erfahrungsgemäß ist es so, dass, besonders wenn kleinere Kinder verhaltensauffällig sind, zuerst mit den Eltern, häufig mit der Mutter gearbeitet werden sollte – sie hat den größten Einfluss auf das Kind. Über die Genesung und Veränderung der Mutter wird in vielen Fällen direkt das Kind erreicht und eine Therapie erübrigt sich. Hintergrund für die Vorgehensweise ist die Erkenntnis, dass Kinder in ihrem Lebensumfeld auffällig werden und es in der Regel notwendig ist, das gesamte Familienumfeld mitzubehandeln. Sind die Eltern gesund - ist oder wird - es auch das Kind. 19. Bin ich alt genug, um eine Psychotherapie zu bekommen? Ich selbst beschränke mich auf die Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen ab 16 Jahren. Für Kinder gibt es spezielle Kinder- und Jugendtherapeuten. 20. Wie unterscheiden sich Psychotherapeut, Psychiater, Psychologe, Heilpraktiker für Psychotherapie, psychologischer Berater, Coach ? Die klassischen Psychotherapeuten sind der „Psychologische Psychotherapeut“ und der “ärztliche Psychotherapeut”. Zusätzlich zu ihrem akademischen Grundberuf (Psychologe oder Mediziner) haben sie eine psychotherapeutische Berufsausbildung abgeschlossen und besitzen eine staatliche Approbation (Genehmigung zur Berufsausübung). Der Facharzt für Psychiatrie (Psychiater) ist in erster Linie für die körperliche Seite von seelischen Erkrankungen oder Störungen zuständig. Er verschreibt entsprechend dem Krankheitsbild Medikamente wie Antidepressiva, Beruhigungsmittel, Neuroleptika uvm. Erst eine psychotherapeutische Zusatzausbildung berechtigt einen Psychiater (oder einen anderen Arzt) Psychotherapie auszuüben und den Titel „ärztlicher Psychotherapeut“ zu tragen. Psychologen haben Psychologie studiert und beschäftigen sich mit der Analyse und den Veränderungsmöglichkeiten menschlichen Erlebens und Verhaltens (z. B. der Gedanken, Gefühle). Sie analysieren Verhalten, entwickeln Testpsychologische Verfahren für die Diagnostik oder Beschäftigen sich mit Entwicklungspsychologie des Kinder. Heilpraktiker für Psychotherapie haben als einzige Berufsgruppe, neben approbierten Ärzten, Psychotherapeuten und medizinischen Heilpraktikern, eine auf das Gebiet der Psychotherapie beschränkte Erlaubnis, die zur selbständigen Ausübung der Psychotherapie  berechtigt. Das bedeutet, sie dürfen genau wie die oben genannten psychologischen Psychotherapeuten oder ärztlichen Psychotherapeuten, eigenständig Anamnesen erheben und Diagnosen stellen, geeignete Therapien festlegen und durchführen, allerdings ohne an die Vorgaben von Krankenkassen oder anderer Gremien gebunden zu sein. Der psychologische Berater oder Coach berät und hilft bei Problemen, die keine psychische Erkrankung darstellen (Eheberatung, Konfliktberatung, Lebensberatung). Die Bezeichnung „psychologischer Berater“ oder „Coach“ ist im Gegensatz zu „Psychotherapeut“ nicht gesetzlich geschützt. Bislang muss ein Berater keine Befähigung nachweisen. Er macht sich aber strafbar, wenn er angesichts bestehender Gesundheitsbeschwerden über die bloße Beratungstätigkeit hinaus heilkundlich tätig wird, ohne im Besitz einer staatlichen Erlaubnis zu sein. Wichtiger Hinweis Die auf meiner Homepage für Sie bereitgestellten Gesundheitstipps und Medizininformationen ersetzen nicht die medizinische Beratung oder Behandlung durch einen Arzt oder Psychiater.