Home Information zur Psychotherapie Termine Kontakt Links Impressum Home Information zur Psychotherapie Termine Kontakt Links Impressum Burnout „Ich fühle mich so allein und ohnmächtig und bin den ganzen Anforderungen, die mein Leben bestimmen, nicht mehr gewachsen!” So kann es einem gehen, wenn man sich heillos überfordert fühlt. Die eigenen Kräfte schwinden unter diesem ständigen Druck von außen. Innerlich bricht man zusammen, ist ausgebrannt, kraftlos, antriebslos, lustlos, eben im Zustand des Burnout. Burnout ist keine „eingebildete“ Krankheit sondern ein reales Erleben. Die gesellschaftlichen Forderungen nach immer mehr Flexibilität und Mobilität, nach höherer Effizienz und ständiger Leistungssteigerung können auf Dauer krank machen. Besonders dann, wenn die nötigen Auszeiten und Ruhephasen fehlen. Zum starken äußeren Druck gesellt sich der selbstgemachte  innere Druck : „Ich muss das doch schaffen!“ – „Früher ging es doch auch!“ – „Ich darf jetzt nicht versagen!“ – „Ich kann mir keine Schwächen leisten!“ Dieses innere Programm läuft wie ein Mühlrad in einer endlosen Schleife ab. Nicht mehr ich lebe mein leben, sondern ich werde gelebt. Ohne die Möglichkeit das Rad anzuhalten oder auszusteigen. Es ist wie ein Alptraum aus dem ich nicht aufwache. Welche Möglichkeiten gibt es diesen Kreislauf zu durchbrechen? Am Anfang steht immer die Erkenntnis, dass mein Leben sich bereits ein Stück weit in Richtung Burnout entwickelt hat.   Schauen Sie auf sich und fragen Sie sich: “Wie fühle ich mich jetzt?” Wenn Sie sich ständig überfordert fühlen und oft reizbar sind oder sogar bei geringen Anlässen heftig reagieren, ist das ein erster Hinweis. Wenn Sie auch noch schlecht schlafen und das Gefühl haben ständig unruhig zu sein und nicht mehr Abschalten und Entspannen zu können ist ein Burnout-Syndrom schon nah. Klagen Sie zusätzlich über ständige Müdigkeit und chronische Erschöpfung, Kraftlosigkeit, Lustlosigkeit und Konzentrationsstörungen ist ein Burnout sehr wahrscheinlich. Burnout hat viele Ursachen und entsteht nicht von heute auf morgen, sondern ist ein schleichender Prozess über viele Jahre. Aus engagierten, idealistischen Menschen werden mit der Zeit erschöpfte, ausgebrannte Zyniker. Eine wichtige Ursache für Burnout ist die fortdauernde Überarbeitung. Ehrgeiz, Pflichtbewußtsein, Suche nach Anerkennung oder Angst um den Job oder auch in der Familien und im Haushalt führen dazu, dass Menschen sich über lange Zeit überfordern ohne sich zwischenzeitlich richtig zu erholen. Oft fehlen Lob und Anerkennung für die geleistete Arbeit und auch die innere Einstellung, nicht NEIN-sagen zu dürfen, für alle da sein zu wollen, fördern die Entstehung von Burnout. So können Sie am Anfang den Burnout-Kreislauf noch durchbrechen: 1. Achten Sie frühzeitig auf Warnsignale. Wann fühlen Sie sich überarbeitet? Denken Sie ständig an die Arbeit? Dann ist es Zeit, einen Gang runterzuschalten und sich eine Pause     zu gönnen. 2. Arbeiten Sie immer mit mindestens 100% Ihrer Leistung? Dann überarbeiten Sie sich bereits!  Wenn Sie 80% bei der Arbei leisten, haben Sie genügend Reserven, wenn es eng wird. 3. Deligieren und nicht alles selbst machen! Lassen Sie die Vorstellung los, alles selbst machen zu müssen. Andere machen Dinge anders, aber nicht unbedingt schlechter und es muss nicht immer perfekt sein. Konzentrieren Sie sich auf die Dinge, die Sie wirklich voranbringen. 4. Stress und Druck vermeiden! Lassen Sie sich nicht mehr unter Druck setzen. Schaffen Sie    sich Freiheiten und Freiräume. Sagen Sie unwichtige Termine ab. Wenn Sie immer wie eine Maschine funktionieren, gewöhnt sich Ihr Umfeld daran und fordert es auch ein. 5. Lachen und Spass sind erlaubt! Suchen Sie nach den Dingen die Spaß machen bei der     Arbeit. Humor und Lachen sind die besten Strategien für den Umgang mit Stress. Und    eine positive Stimmung wirkt auch auf alle Anderen. Wenn alle diese Strategien nicht mehr helfen und Sie das Gefühl haben, die Ursachen für ihren Burnout liegen viel tiefer, in der Kindheit oder weiteren Vergangenheit, dann ist es hilfreich sich therapeutische Hilfe zu suchen. Neben dem Erlernen von verschiedenen Stressbewältigungstechniken bis hin zur Verbesserung der Selbstwahrnehmung und des Selbstmanagements, sowie der Bearbeitung von Traumatisierungen und Familienthemen, sollten Sie zusätzlich eine medizinische Begleitung auf Ihrem Weg aus dem Burnout in Anspruch nehmen.